Pressebericht vom STT Saisonauftakt in Hockenheim
Rummel und Schrey
gewinnen erste Läufe – Heftiger Unfall von Duscher
Die erste
Rennveranstaltung der Saison 2005 wurde auf dem Hockenheimring
ausgetragen. Bei wechselnden Wetterverhältnissen nahmen 15 Piloten die
Zeittrainings am Freitag in Angriff.
Dabei zeichnet es sich
schon ab, dass Rolf Rummel, Michael Schrey und Daniel Schrey die größten
Kontrahenten des Wochenendes sein würden.
Nachdem der Heiligenhausener Rummel das erste Training für sich
entscheiden konnte und Daniel Schrey knapp dahinter lag, war es im 2.
Zeittraining Michael Schrey, der die Zeit für die Pole Position setzte.
Mit 1:43,896 verwies er Daniel Schrey (1:46,424) und Rolf Rummel
(1:47,107) auf die weiteren Plätze. Viertschnellste Zeit fuhr René Snel.
In der dritten Reihe standen Jens Petersen und Joachim Duscher.
Organisator Rolf Krepschik war dann auch zufrieden mit dem ersten Tag:
"Die Teilnehmerzahl könnte zwar etwas höher sein, doch wir sind auch so
zufrieden. Jetzt hoffen wir auf ein spannendes Rennwochenende."
1.
Lauf Spezial Tourenwagen
Trophy
Der 1. Lauf zur STT
2005 wurde am Samstagmorgen bei nasser Strecke und 4° C ausgetragen. Der
Polesetter Michael Schrey hatte einen guten Start und setze sich vor der
ersten Kurve vor Daniel Schrey und Rolf Rummel. Nach der ersten Runde
hatten sich Michael Schrey und Daniel Schrey schon ein wenig abgesetzt,
doch Rolf Rummel blieb am Führungsduo dran. In der zweiten Runde dann
ein Wechsel an der Spitze. Daniel Schrey kann sich mit seinem Porsche
Turbo an Michael Schrey vorbeidrücken und übernimmt die Führung. Zu
dieser Zeit kann er auch die schnellste Rennrunde auf den Asphalt legen.
In der dritten Runde wird Michael Schrey sogar auf Platz drei
durchgereicht, da GT2-Pilot Rolf Rummel immer stärker wird und sich nun
an die Verfolgung von Daniel Schrey macht.
Im Mittelfeld gibt es ebenfalls herzerfrischende Kämpfe zwischen Ulrich
Becker und Michael Überall. Rundenlang wehrt sich der BMW M3-Fahrer
Becker (Klasse 4) gegen Corvette-Pilot Überall (Klasse 1), doch in der
sechsten Runde ist es soweit und Michael Überall geht vorbei und kann
diesen kleinen Vorsprung dann bis ins Ziel verteidigen.
Derweil müssen Lars Schönemann und Reinhard Sadlowski an die Box. Bei
Sadlowski sprang der Quattro nach einem kleinen Ausrutscher nicht mehr
direkt an. Nachdem er wieder starten konnte, ist er vorsichtshalber
nicht weitergefahren. Dies sollten aber im ganzen Rennen die beiden
einzigen Ausfälle in einem disziplinierten Feld sein.
Mitte des Rennens zeichnete sich an der Spitze ein enger Zweikampf ab.
Rolf Rummel kam immer näher an Daniel Schrey ran und wollte scheinbar
unbedingt seinen ersten Saisonsieg herausfahren.
Und in der achten Runden war es dann passiert, bei Daniel Schrey bauten
scheinbar die Reifen ab und Rummel konnte nach dem zweiten Angriff
vorbeiziehen. Diese Führung ließ sich der Heiligenhausener Unternehmer
dann auch nicht mehr nehmen und holte sich den ersten Sieg im 1. Lauf.
Und nicht genug damit: In der vorletzten Runde schaffte er sogar noch
mit 1:58,242 die schnellste Rennrunde.
Rummel nach dem Rennen: „Das hat großen Spaß gemacht. Der Zweikampf mit
Daniel war sehr gut und ich freue mich über den Sieg. Es lief alles
hervorragend und so kann es weiter gehen..!
Daniel Schrey zu seinem zweiten Platz: „Ja, stimmt. Meine Reifen haben
abgebaut und ich musste mächtig aufpassen. Zwischendurch war ich mal
sechs Sekunden hinter Rolf, dann wieder zwei Sekunden und zum Schluß
wieder sechs...“
1. Lauf STT
1. Rolf Rummel (Porsche GT2) 28:13,359 Minuten
2. Daniel Schrey (Porsche Turbo) – 6,090
3. Michael Schrey (Porsche Turbo) – 40,732
4. René Snel (Porsche 996 GT3 RS) –1 :15,872
5. Robert Römer (Porsche 996 GT3 Cup) – 1:16,190
6. Dieter Heubacher (Audi 80 Turbo) – 1:45,370
7. Joachim Duscher (Audi 80 Turbo) – 1: 45,602
8. Michael Überall (Chevrolet Corvette) – 1 Runde
9. Ulrich Becker (BMW M3) – 1 Runde
10. Rüdiger Noll (Audi
Urquattro) – 1 Runde
11. Helmut Maier (VW Spiess Golf) – 1 Runde
12. Joachim Bunkus (Triumph Dolomite) – 1 Runde
13. Peter Preuß (BMW M3) – 2 Runde
nicht in Wertung
Lars Schönemann (Porsche 993 GT2)
Reinhard Sadlowski (Hohenester
80 Quattro)
2.
Lauf Spezial Tourenwagen
Trophy
Einen furiosen Start
legt Michael Schrey im 2. Lauf am Samstagnachmittag hin. Obwohl auch
Rolf Rummel nicht schlecht aussah, musste er Platz zwei einnehmen.
Dritter der Niederländer René Snel. Vorne setzt sich Michael Schrey
recht schnell weit ab und Rummel kann nicht folgen. Da an der Spitze
nicht viel passiert, konzentriert sich alles auf Daniel Schrey, der, vom
letzten Platz aus gestartet, seine Aufholjagd beginnt. Er liegt schon
auf der vierten Position und macht sich an die Verfolgung von René Snel,
als ein Unfall den Zuschauern der Atem stockt. Stefan Duscher wird nach
einem Zwischenfall zweier Teilnehmer vor ihm unglücklich getroffen. Auf
einem Randstein steigt das Auto auf und überschlägt sich. Vollkommen
zerstört bleibt der Audi 80 Turbo auf der Strecke liegen. Duscher kann
gottseidank alleine aus dem Fahrzeug entsteigen und bleibt bis auf
Kopfschmerzen unverletzt. Am nächsten Tag ließ er sich in der Uniklinik
Leizig noch mal komplett untersuchen. Doch bis auf ein Schleudertrauma
und Prellungen blieb er unverletzt.
Da die Strecke komplett mit Trümmerteilen überzogen ist, schickt die
Rennleitung das Safety-Car raus, um das Feld einzusammeln. Danach muss
die Strecke komplett gesäubert werden. Dies dauert so lange, das an
einen Re-Start nicht mehr zu denken ist. Also wird das Feld hinter dem
Safety-Car abgewinkt und Michael Schrey damit zum Sieger vor Rolf Rummel
und René Snel. Gaststarter Daniel Schrey kommt auf Rang vier.
2. Lauf STT
1. Michael Schrey (Porsche Turbo) 28:19,759
2. Rolf Rummel (Porsche GT2) – 3,400
3. René Snel (Porsche 996 GT3 RS) - 6,581
4. Daniel Schrey (Porsche Turbo) – 8,763
5. Robert Römer
(Porsche 996 GT3 Cup) – 12,060
6. Michael Überall (Chevrolet Corvette) – 16,163
7. Ulrich Becker (BMW M3) – 17,617
8. Reinhard Sadlowski (Hohenester
80 Quattro) – 18,570
9. Joachim Bunkus (Triumph Dolomite) - 20,226
10. Peter Preuß (BMW M3) – 22,295
11. Lars Schönemann (Porsche 993 GT2) – 1 Runde
12. Rüdiger Noll (Audi Urquattro) – 3 Runden
nicht in Wertung
Stefan Duscher (Audi 80 Turbo)
Helmut Maier (VW Spiess Golf)
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